Ask us anything zu unserer Customer Data Platform.

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Gestern haben wir Attractify bei der inovex Meetup-Reihe zum Thema Omni-Channel / Kanalübergreifende Kundenkommunikation vorgestellt. Im Anschluss an unsere Demo haben uns viele spannende Fragen erreicht, die wir gerne hier nochmals für alle beantworten, die leider nicht dabei sein konnten.

Wie aufwändig ist die Integration in bestehende Shop-Lösungen?

Eine Integration in eine bestehende Shop-Lösung ist über unser JavaScript-SDK relativ einfach. Da aber Attractify von der Vielfalt an verschiedenen Events lebt, die erfasst werden, steigt natürlich auch der Aufwand, je mehr Events man implementieren möchte. Außerdem sind natürlich der Kreativität bei der Anzahl der Marketinglösungen keine Grenzen gesetzt. Sprich, je stärker man die Customer Experience optimieren möchte, desto aufwendiger wird die Integration. In der vorgestellten Demo aus dem Webinar gestern sind ca. 100 Zeilen JavaScript zum Einsatz gekommen. Die Integration hat ca. 4h Zeit in Anspruch genommen.

Sind Schnittstellen / Integrationen zu den bekannten Werbesystemen wie beispielsweise Facebook geplant?

Bislang haben wir uns bei Attractify auf die wichtigsten Kernfunktionalitäten konzentriert, um ein einfaches, schlankes System bereitzustellen. In der Zukunft können wir uns jedoch durchaus Integrationen in bekannte Drittsysteme vorstellen. Allerdings gehen wir hier immer von eurem Bedarf aus. Kurzum: wenn unsere User es benötigen, dann stellen wir diese Integrationen zur Verfügung.

Für welche Unternehmensgröße / Kundenanzahl ist das System gedacht?

Unser System ist auf keine bestimmte Unternehmensgröße oder Kundenanzahl ausgelegt und ist beliebig skalierbar. Fairerweise, ein kleiner Onlineshop mit 50 Kundinnen pro Monat wird unser System weniger intensiv nutzen im Vergleich zu einem Unternehmen, dass mehrere Millionen User mit einer Kampagne zielgerichtet erreichen möchte. Deshalb orientieren wir uns stets am Bedarf und an den Usecases unserer Kunden, nicht an der Größe oder Kundenanzahl.

Ist man frei in der Technologie-Wahl? iOS/Android? Gibt es SDKs?

Ja, man ist frei bei der Wahl der Technologie. Da wir eine gut dokumentierte REST-API anbieten, kann man mit beliebigen Sprachen auf Attractify zugreifen. Für die mobilen Plattformen wie iOS und Android bieten wir fertige SDKs an, mit denen man relativ einfach eine Integration in Apps realisieren kann. Möchte man ausgefallene Aktionen umsetzen, steigt natürlich der Aufwand etwas an.

Wie funktioniert das im Offline Store?

Die Customer Journey eines Users über alle Kanäle hinweg ist eine große Herausforderung für viele Unternehmen, besonders wenn dies “Offline”-Events (z.B. Shopping im Ladengeschäft) miteinbezieht. Zwar können (und wollen) wir nicht immer wissen, wenn jemand “offline” unterwegs war, aber wir können einzelne Datenpunkte in Betracht ziehen, die uns beispielsweise durch Kundenkarten oder Kassensysteme zur Verfügung gestellt werden. Wird uns ein Kauf mit Kundenkarten-Nummer weitergegeben, so können wir diese ID mit dem Benutzerkonto eines Users verknüpfen und zu seinen Traits hinzufügen.

Wie ist das denn mit Cookies, DSGVO, etc.?

Um das Verhalten des Users erfassen und auswerten zu können, sollte man Attractify in den bereits bestehenden Cookie Consent der eigene Seite mit aufnehmen, sodass der User über den Einsatz von Attractify informiert wird und dem auch zustimmen kann. Kennen wir den User noch nicht, erzeugen wir eine anonyme Random ID, welche wir in einem Cookie speichern. Daher ist es notwendig, hier seine Einverständniserklärung einzuholen. Außerdem sind wir der Meinung, dass eine transparente Information des Users zum Standard gehört. Ebenfalls ist Attractify DSGVO-konform und bietet die notwendigen Funktionen für eine Datenauskunft, Datenlöschung, Datensperre und Datenmodifikation an, wenn der User diese beantragt.

Wie seid ihr auf den Namen “Attractify” gekommen?

Wie wir in diesem Blogpost beschrieben haben, kam Attractify initial einem flexiblem Marketing-Kampagnensystem sehr nahe. Allerdings hat sich schnell herausgestellt, dass die Herausforderung schon viel früher beginnt: bei dem Verständnis der Customer Journey. Nachdem wir beschlossen hatten, einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen - von der Datenaggregation und -auswertung bis hin zum Erstellen, Testen und Auswerten von Marketingaktionen - begaben wir uns auf die Suche nach einem neuen Namen für unsere Plattform. Mit viel Brainstorming und der Hilfe unserer inovex Kolleg:innen wurde Attractify geboren. Attractify verkörpert für uns, dass wir aus Usern Fans machen. Die reibungslose User Experience, die durch Attractify ermöglicht wird, zieht User an (im Englischen to attract) und verleitet sie dazu, bei uns zu bleiben.

Welche Usecases sind noch vorstellbar?

Da wir einen Omni-Channel Ansatz fahren, ist man bei der Auswertung der User Journey und Verbesserung der Customer Experience nicht auf Web oder Apps beschränkt. Vorstellbar ist auch, dass IoT Geräte, die im Besitz des Users sind, mit Attractify sprechen. So kann der Hersteller herausfinden, wo es bei der Benutzung noch Probleme gibt und diese über gezielte Aktionen verbessern. Auch ein Einsatz in einem Smart TV liegt auf der Hand. Hier wäre ein typischer Use Case, dass der User z. B. ein Angebot eines Streaming-Anbieters nutzt. Stellt Attractify nun fest, dass der User evt. Interesse hat, mehr Funktionen nutzen zu wollen, die in seinem aktuellen Paket aber nicht verfügbar sind, kann Attractify eine Upselling-Aktion ausspielen und sich direkt um die Buchung des höherwertigeren Pakets kümmern, ohne dass der User dazu seinen aktuellen Kontext verlassen muss.

Ihr habt mehr Fragen? Der Titel des Blogartikels ist Programm - ask us anything!

Foto von Ruby Schmank auf Unsplash

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